Jugend

Für die Jugendpastoral in Deutschland sind die „Ziele und Aufgaben kirchlicher Jugendarbeit“ von 1975 sowie die „Leitlinien zur Jugendpastoral“ von 1991 wegweisend. Jugendpastoral gilt als Teil des Gesamtauftrags der Kirche und steht im Zusammenhang mit den übrigen pastoralen Feldern. 

Perspektive von oben: Die Jugendlichen sitzen auf dem Boden, diskutieren und machen sich Notizen. Jugend_160727-93-000327.jpg
© KNA
Jugendliche aus dem Erzbistum München und Freising bei einer Katechese des Weltjugendtags 2016 in Krakau.

In der Arbeit mit jungen Menschen müssen deren Lebenswelten und die gesamtgesellschaftliche Situation Beachtung finden. Jugendpastoral ist der Dienst der Kirche durch, mit und für junge Menschen. Jugendliche sind also nicht nur die Adressaten von Jugendpastoral, sondern auch Akteure jugendpastoralen Handelns.  Kirchliche Jugendpastoral zielt ab auf die Menschwerdung nach Gottes Bild sowie Aspekte christlicher Lebensdeutung in Bezug auf Beziehungsfähigkeit, Identitätsfindung, solidarische Verantwortung der eigenen Freiheit, Beziehung zu Gott, Mitgestaltung der Welt und Zukunft und Hoffnung. Gestaltungselemente kirchlicher Jugendpastoral sind dabei Evangelisierung, ganzheitliche Pädagogik, Sammlung und Sendung sowie Einheit und Vielfalt.  Jugendpastoral gestaltet sich konkret in 15 verschiedenen Handlungsfeldern, wie zum Beispiel Freiwilligendienste, Jugendverbände, Offene Kinder- und Jugendarbeit oder politische Bildung, aus.

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Strukturiert wird kirchliche Jugendpastoral durch kirchenamtliche und selbstorganisierte Jugendarbeit, durch ehrenamtlichen und hauptamtlichen Dienst, in der Pfarrgemeinde und auf anderen Ebenen der Jugendpastoral.

Eine Übersicht zu den Grundlagentexten und den jugendpastoralen Handlungsfeldern findet sich auf der Website www.jugendpastoral.de.