Aktuell

Immer wieder nehmen sich die deutschen Bischöfe des Themas der verfolgten und bedrängten Christen in der Welt an. Hier dokumentieren wir die Pressemitteilungen der vergangenen Jahre.

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© DBK/Altmaier
Zentralafrikanische Republik, Bangui: Erzbischof Schick (Mitte) besuchte 2017 die Spiritaner-Kommunität, die überall im Land Unterstützung für die Menschen leistet.

Zur Lage: 2017

Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen am 26. Dezember 2017

Katholische Kirche ruft zur Solidarität mit Christen weltweit auf

Am 26. Dezember begehen die Katholiken in Deutschland den Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen. In den Gottesdiensten am zweiten Weihnachtstag soll besonders der Glaubensgeschwister gedacht werden, die weltweit Opfer von Ausgrenzung und Unterdrückung sind. Als Termin hat die Deutsche Bischofskonferenz den zweiten Weihnachtstag ausgewählt, da die Kirche an diesem Tag des heiligen Stephanus, des ersten Märtyrers des Christentums, gedenkt.

Pressemitteilung 20. Dezember 2017

Deutsche Bischofskonferenz und Evangelische Kirche in Deutschland veröffentlichen zweiten „Ökumenischen Bericht zur Religionsfreiheit von Christen weltweit“

Schwerpunktthema des von den Kirchen vorgelegten Berichts ist das Recht, den Glauben zu wechseln und einen neuen Glauben anzunehmen. Nach den internationalen Menschenrechtskonventionen handelt es sich dabei um einen integralen Bestandteil der Religionsfreiheit. Der Ökumenische Bericht spricht von einer „Nagelprobe der Religionsfreiheit“.

Erzbischof Schick: „Der interreligiöse Dialog ist eine Notwendigkeit“

Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht Arbeitshilfe zur Situation der Christen in Nigeria

Die Deutsche Bischofskonferenz hat am 29. November 2017 in Berlin eine Arbeitshilfe zur Situation der Christen in Nigeria vorgestellt. Die Veröffentlichung ist Teil der Initiative „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit“.

Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, erklärte: „Während meines Besuchs im April habe ich die verheerenden Auswirkungen islamistischer Gewalt gesehen. Im Norden Nigerias leiden alle Menschen darunter, ganz besonders die Christen.“

Gebetskette für verfolgte Christen

In einer Gebetskette beten deutsche Ordensgemeinschaften in besonderer Weise für die verfolgten Christen rund um den Erdball vom Tag Mariä Heimsuchung (2. Juli 2017) bis zum Gedenktag des heiligen Märtyrers Stephanus (26. Dezember 2017). Damit folgen sie einem Aufruf des Heiligen Vaters.
Zur Internetseite der Aktion
(mit einer Übersicht der beteiligten Ordensgemeinschaften)

Erzbischof Schick: „Der interreligiöse Dialog ist eine Notwendigkeit“

Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht Arbeitshilfe zur Situation der Christen in Nigeria

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Erzbischof Schick beendet Solidaritätsreise in die Zentralafrikanische Republik

„Die Gewalt darf nicht die Oberhand behalten“

Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), hat am 23. August 2017 seinen sechstägigen Solidaritätsbesuch in der Zentralafrikanischen Republik beendet. In der Hauptstadt Bangui und der Stadt Mbaiki traf er die katholischen Bischöfe, besuchte verschiedene Pfarreien und Ordensgemeinschaften und führte Gespräche mit Vertretern der Politik, Verantwortlichen der Zivilgesellschaft und der interreligiösen „Plattform der Religionen in Zentralafrika“.

Pressemitteilung 23. August 2017

Erzbischof Schick beendet Reise auf die Philippinen

Kirche setzt sich für Recht, sozialen Fortschritt und Frieden ein

Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), beendet heute (11. Juni 2017) seine sechstägige Reise auf die Philippinen. Schwerpunkte des Besuches waren die Hauptstadt Manila und die Insel Mindanao.

Pressemitteilung 11. Juni 2017

Erzbischof Schick reist auf die Philippinen

Solidarität mit der Kirche in den gesellschaftlichen Konflikten

Am Pfingstmontag, den 5. Juni 2017, beginnt der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), eine Reise auf die Philippinen. Bis zum 11. Juni 2017 wird er in dem ostasiatischen Land unterwegs sein, in dem nach aktuellen Schätzungen fast 90 Millionen Katholiken leben.

Erzbischof Schick wird sich ein persönliches Bild von der derzeit angespannten politischen Lage machen und die Solidarität mit der Kirche in den gesellschaftlichen Konflikten zum Ausdruck bringen.

Pressemitteilung 2. Juni 2017

Kardinal Marx zum Anschlag auf koptische Christen in Ägypten am 26. Mai 2017

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft ComECE, Kardinal Reinhard Marx, erklärt zu dem Anschlag südlich von Kairo:

„Erneut sind heute koptische Christen Opfer eines Anschlags geworden. Bei dem Angriff von Bewaffneten auf einen Bus haben mindestens 26 Menschen ihr Leben verloren, viele sind verletzt. Die Nachricht hat mich tief erschüttert. Meine Gebete und Gedanken sind bei den Menschen, die ihr Leben verloren haben, bei allen Verletzten und den Angehörigen. Im Namen der Deutschen Bischofskonferenz und der katholischen Gläubigen in Deutschland möchte ich allen koptischen Christen und Papst Tawadros II., dem Oberhaupt der Koptisch-Orthodoxen Kirche, mein tief empfundenes Mitgefühl aussprechen.“

Pressemitteilung 26. Mai 2017

Gebetstag für die Kirche in China am 24. Mai 2017

Erzbischof Schick: „Anerkennung wesentlicher Freiheiten ermöglicht die Einheit der Kirche in China“

Zum diesjährigen Gebetstag für die Kirche in China ruft der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr.  Ludwig Schick (Bamberg), die Katholiken in Deutschland auf, für die Einheit und Freiheit der Kirche in China zu beten. „Die derzeit laufenden Verhandlungen zwischen Vertretern des Heiligen Stuhls und Chinas befinden sich in einer sehr wichtigen Phase“, betont Erzbischof Schick im Vorfeld des Gebetstags, der jährlich am 24. Mai begangen wird. „Es geht um wesentliche Fragen zur Einheit der Kirche und ihrer Freiheit.“

Pressemitteilung 23. Mai 2017

Kardinal Marx zu den Anschlägen in Ägypten am 9. April 2017

Zu den Anschlägen auf zwei koptische Kirchen in Tanta und Alexandria (Ägypten) erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx:

„Mit Bestürzung und großer Trauer habe ich die Nachrichten aufgenommen, dass Christen in Ägypten wiederum Opfer von zwei brutalen Mordanschlägen geworden sind. Die heutigen Bombenattentate auf zwei koptische Kirchen in den Städten Tanta und Alexandria haben mehr als 40 Menschen das Leben gekostet, weit mehr als 100 wurden verletzt. Im Gebet bin ich den Opfern dieser Bluttat und den Angehörigen nahe. Nach allem, was wir wissen, handelte es sich erneut um Anschläge, mit denen die christliche Minderheit in Ägypten eingeschüchtert, demotiviert und zur Emigration getrieben werden sollen.“

Pressemitteilung 9. April 2017

Solidaritätsbesuch von Erzbischof Schick in Nigeria

Stärkung der vom islamistischen Terror bedrohten Ortskirche im Norden des Landes

Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), ist am Ostermontag (17. April 2017) zu einem mehrtägigen Solidaritätsbesuch nach Nigeria gereist. Das westafrikanische Land ist in diesem Jahr Schwerpunktregion der von der Deutschen Bischofskonferenz getragenen Initiative „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit“. Besonders in Zentralnigeria und im Nordosten des Landes leiden die Menschen massiv unter Konflikten zwischen Christen und Muslimen und unter dem islamistischen Terror von Boko Haram.

Zur Lage: 2016

Erzbischof Warda aus Erbil (Irak): Dramatischer Hilfsaufruf für Christen im Nahen Osten

Einen dramatischen Hilferuf für die bedrohten Christen im Nahen und Mittleren Osten hat der chaldäisch-katholische Erzbischof Bashar Warda aus Erbil an die deutsche Öffentlichkeit gerichtet. „Die nächsten Monate entscheiden, ob das seit 2.000 Jahren im Irak heimische Christentum dort eine Zukunft hat oder bis auf kleine museale Reste ausgelöscht wird“, sagte der Erzbischof aus der Autonomen Region Kurdistan am Dienstag in Fulda. Der dem Redemptoristenorden angehörende Geistliche befürwortete ausdrücklich militärische Gewalt gegen den Islamischen Staat (IS). Dieser verstehe keine andere Sprache.

Aktuelle Meldung (KNA) 20. September 2016

Erzbischof Schick zur aktuellen Situation in Syrien und im Irak

„Alles tun, damit endlich der Frieden zurückkehrt“

Unvorstellbare Zustände in Flüchtlingslagern, aber auch beeindruckende Hilfsaktionen von Caritas und anderen Hilfswerken. Mit diesen Eindrücken ist Erzbischof Schick aus Syrien und dem Irak zurückgekommen.

Das Interview führte Gottfried Bohl (KNA)
KNA-Interview 5. April 2016

Erzbischof Schick beendet Reise in den Nahen Osten

Solidarität mit Christen im Irak

Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), beendete am 3. April 2016 seine einwöchige Reise in mehrere Länder des Nahen Ostens. Seit 1. April 2016 hielt sich Erzbischof Schick im Nordirak auf, um dort in der autonomen Provinz Kurdistan Christen zu besuchen. Wie bereits beim Aufenthalt in Syrien zu Beginn der Woche musste der Besuch im Irak vertraulich vorbereitet werden.

Pressemitteilung 3. April 2016

http://www.dbk.de/presse/details/?presseid=3090&cHash=7002eee67332cc9c69731c36c0b0e2e1

Erzbischof Schick setzt Besuch im Nahen Osten fort (Jordanien)

Begegnung mit Christen in Jordanien

Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick, hat seine Reise zu den Christen im Nahen Osten fortgesetzt. Nach Syrien und dem Libanon ist Erzbischof Schick im jordanischen Amman mit christlichen Flüchtlingen aus Syrien und dem Irak zusammengetroffen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die aktuelle Situation der christlichen Bevölkerung in Jordanien und die politischen Lage.

Aktuelle Meldung 1. April 2016

Erzbischof Schick betont nach Syrien-Reise Rolle der Christen

„Erschüttert – und beeindruckt“

Um zu zeigen, dass die Christen in Syrien nicht vergessen und alleingelassen sind, hat Erzbischof Schick das Bürgerkriegsland besucht. Eine Reise mit erschütternden Erlebnissen, aber auch mit beeindruckenden Begegnungen.

Das Interview führte Thomas Winkel (KNA)
KNA-Interview 30. März 2016

Erzbischof Schick zu Besuch im syrischen Damaskus

„Der Nahe Osten darf nicht zur christenfreien Zone werden“

Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), hat am 30. März 2016 einen Besuch im syrischen Damaskus beendet. Anlass der Reise war ein Zeichen der Solidarität an die Christen in Syrien. Erzbischof Schick war über das libanesische Beirut bereits am Montag nach Syrien gereist. Der aus Sicherheitsgründen streng vertraulich vorbereitete Besuch fand seinen Höhepunkt gestern Abend in der Feier der Eucharistie im Griechisch-Katholischen Patriarchat von Damaskus mit Patriarch Gregorius III. Laham, dem Oberhaupt der Griechisch-Katholischen Kirche.

Pressemitteilung 30. März 2016

Abschluss des 16. Internationalen Bischofstreffens im Heiligen Land

„Ihr seid nicht vergessen“

Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Naher und Mittlerer Osten“ der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Weihbischof Thomas Maria Renz (Rottenburg-Stuttgart), hat dazu aufgerufen, die christliche Verantwortung für den Nächsten wahrzunehmen und das schwerwiegende Schicksal der Flüchtlinge und Notleidenden nicht zu vergessen. Zum Abschluss des „16. Internationalen Bischofstreffens zur Solidarität mit den Christen im Heiligen Land“ betonte Weihbischof Renz, dass Christen dazu berufen seien, sich für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen. „Für die meisten irakischen Flüchtlinge, mit denen wir intensiv gesprochen haben, ist eine Rückkehr in ihr Heimatland keine Option. Ein ‚christenfreier‘ Irak aber wäre ein Sieg der Extremisten. Soweit darf es nicht kommen.“ Weihbischof Renz erklärte weiter: „Die einzige Möglichkeit, das Leid der Millionen Flüchtlinge zu lindern, ist Frieden zu schaffen.“

Pressemitteilung 14. Januar 2016